Sous-vide-Deckel: Praxis-Tipp

Wer für’s Sous-vide-Garen mit mobilen Einhänge-Thermostaten arbeitet, kennt das Problem: Weil meist kein passender Deckel für den genutzten Topf vorhanden ist, verdunstet das heiße Wasser schneller als man möchte. Ungeachtet von höheren Energiekosten fällt noch ein weiterer Punkt ins Gewicht: Anstatt das Garen ohne Aufsicht durchführen zu können, muss jetzt, wenn auch selten, überwacht werden.

Einige Anbieter bieten daher schon Abhilfe an: Schwimmende Kunststoffkügelchen zum Beispiel, die im Wasserbad schwimmen und so die Verdunstungsfläche verkleinern. Luftpolsterfolie zugeschnitten – auch schon gesehen. War uns zu aufwändig (und nass) in der Handhabung.

In der Redaktions-Testküche setzen wir einen 28-Liter 1/1 GN-Behälter mit einem SWID von Addélice ein. Hier gibt es zwar vom Hersteller Kunststoffdeckel mit passendem Ausschnitt. Ist uns zu spillerig, wie man hier sagt.

Abhilfe: Passenden Deckel mit Griff gekauft. Edelstahlbauer unseres Vertrauens aufgesucht, Ausschnitt ausschneiden lassen für kleines Geld. Sitzt, passt, wackelt nicht und auch Lammhaxen, die man schon mal 72 Std. lang ohne Überwachung baden gehen (59°C) lässt, werden perfekt.

 

 


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