MKN SteelPlus®: Über 40 Prozent CO₂e-reduzierter Edelstahl für Hotelküchen

Wenn Hoteliers an die CO₂-Bilanz ihrer Küche denken, fällt der Blick meist auf Energieverbrauch im Betrieb. Doch ein großer Teil des Geräte-Fußabdrucks ist längst entstanden, bevor der erste Kochgerät angeschaltet wird – nämlich im verbauten Edelstahl. Der niedersächsische Großküchenhersteller MKN hat mit SteelPlus eine Materialoption vorgelegt, die genau hier ansetzt: über 40 Prozent CO₂e-Reduktion gegenüber europäischem Standard-Edelstahl, geprüft durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, mit individueller Einsparungsbestätigung pro Gerät. Für die Hotellerie ist das mehr als ein Marketing-Zertifikat – es ist eine belastbare Position im ESG-Reporting.

Der unsichtbare CO₂-Rucksack jeder Hotelküche

Edelstahl ist der mit Abstand wichtigste Werkstoff in einer professionellen Hotelküche. Kombidämpfer, Multifunktionsgeräte, Herdanlagen, Arbeitsflächen, Spülen – ein vierstelliger Kilogramm-Anteil Edelstahl ist in jeder gewerblichen Küchenausstattung verbaut. Was viele Häuser dabei nicht auf dem Schirm haben: Ein nennenswerter Teil der CO₂-Emissionen, die ein neues Gerät verursacht, entsteht nicht im Betrieb, sondern in der Herstellung des Materials. Bei konventionellem europäischem Edelstahl fallen rund 1,85 Tonnen CO₂e pro Tonne an. Bei Edelstahl aus China sind es nach Branchenuntersuchungen sogar bis zu 8,52 Tonnen CO₂e – das Vierfache. Für Hotels mit Berichtspflicht nach CSRD oder eigener ESG-Strategie wird dieser sogenannte „embodied carbon“ zunehmend relevant. Denn er fällt in Scope 3 – die vor- und nachgelagerten Emissionen der Lieferkette – und damit in genau den Bereich, der für die Mehrheit der Hotel-Treibhausgasbilanz verantwortlich ist. Wer hier reduzieren will, hat bei der Beschaffung neuer Geräte einen großen Hebel. Genau dort positioniert MKN seine SteelPlus-Option.

Über 40 Prozent weniger CO₂e – und ein Recyclinganteil von rund 98 Prozent

SteelPlus ist kein neuer Werkstoff, sondern eine CO₂e-reduzierte Ausprägung des bewährten MKN-Edelstahls. Materialeigenschaften, Hygieneverhalten, Korrosionsbeständigkeit und Verarbeitbarkeit sind identisch zum klassischen Edelstahl. Der Unterschied liegt allein in der Herstellung: MKN setzt für SteelPlus auf den Edelstahl Aperam infinite™, der in der EU mit Ökostrom, hochmodernen Produktionsmethoden und einem Recyclinganteil von rund 98 Prozent gefertigt wird. Der EU-Durchschnitt liegt bei 90 bis 92 Prozent Recyclinganteil. Das Ergebnis: SteelPlus verursacht in der Herstellung nur rund 1,06 Tonnen CO₂e pro Tonne Edelstahl – eine Reduktion von über 40 Prozent gegenüber dem klassischen europäischen Edelstahl. Im globalen Vergleich fällt der Wert noch deutlicher aus: gegenüber dem weltweiten Mittel sind es über 80 Prozent Einsparung, gegenüber chinesischem Edelstahl über 85 Prozent. Bezugnehmend auf Scope 1, 2 und 3 – also die direkten Emissionen des Herstellers, die Emissionen seiner Energielieferanten und die vor- und nachgelagerten Emissionen der Lieferkette.

Mass-Balance: Wie ein wirtschaftsgeprüftes Verfahren Greenwashing verhindert

Spannend für die Hotelbranche – die in Sachen ESG-Kommunikation zu Recht vorsichtig geworden ist – ist die Transparenz des Verfahrens. MKN bestätigt, dass nicht jedes mit der SteelPlus-Option bestellte Gerät zu 100 Prozent aus dem CO₂e-reduzierten Edelstahl gefertigt werden kann. Das liegt in den verfügbaren Qualitäten CO₂e-reduzierten Edelstahls und zum Teil auch in den Mengen. Stattdessen kommt das international etablierte Mass-Balance-Verfahren zum Einsatz, wie man es etwa aus der Zertifizierung nachhaltiger Rohstoffe (Bio-Baumwolle, RSPO-Palmöl, recycelte Polymere) kennt. Konkret heißt das: Bei einer Bestellung mit SteelPlus-Option verpflichtet sich MKN, exakt die für das jeweilige Gerät benötigte Edelstahlmenge – inklusive Verschnitt – als SteelPlus in die Gesamtproduktion einzuspeisen. So steigt der Anteil des CO₂e-reduzierten Materials in der MKN-Fertigung mit jedem verkauften Gerät messbar an. Eine unabhängige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testiert die Massenbilanz jährlich. Auf Wunsch erhält Käufer pro Gerät eine schriftliche Bestätigung über die eingesparte CO₂e-Menge – belastbar für interne und externe Berichte.

Konkret gerechnet: Was ein Hotelgerät tatsächlich einspart

Was bedeuten die Prozentwerte in absoluten Zahlen? MKN liefert dazu ein nachvollziehbares Rechenbeispiel:
Position Edelstahlanteil CO₂e klassischer Edelstahl CO₂e mit SteelPlus Einsparung
Pro Kilogramm Edelstahl 1,00 kg 1,85 kg 1,06 kg 0,825 kg
Beispielgerät (z. B. Kombidämpfer) 150 kg 277,5 kg 159,00 kg 118,5 kg CO₂e
Rechenbeispiel: Pro Kilogramm Geräteedelstahl spart SteelPlus rund 0,825 kg CO₂e ein. Bei einem Gerät mit 150 kg Edelstahlanteil ergibt das eine bestätigte Einsparung von 118,5 kg CO₂e.
Hochgerechnet auf eine größere Hotelküchen-Ausstattung – also mehrere Kombidämpfer, ein FlexiChef®-Multifunktionsgerät und gegebenenfalls eine OPTIMA-Herdanlage – summieren sich diese Werte schnell in den vierstelligen Kilogramm-Bereich. Ein Hotelneubau oder eine Komplettsanierung lässt sich damit als greifbarer Beitrag zur Klimastrategie kommunizieren.

Vier Wertbeiträge für die Hotellerie

1. ESG- und CSRD-Reporting mit belastbaren Zahlen

Hotels und Hotelketten, die unter die EU-Berichtspflicht nach CSRD fallen oder freiwillig nach GRI, GHG-Protocol oder Hotel Sustainability Basics (HSB) berichten, brauchen auditfähige Daten. Geschätzte Werte oder Selbstdeklarationen von Lieferanten reichen zunehmend nicht mehr aus. Die wirtschaftsprüfertestierte Mass-Balance und die schriftliche Geräte-Bestätigung machen SteelPlus zu einer Position, die in der Lieferkettenbilanz dokumentiert geltend gemacht werden kann.

2. Markenkommunikation Richtung Gast

Für Häuser, die ihre Nachhaltigkeitsstrategie aktiv an Gäste, Tagungskunden und Veranstalter kommunizieren, liefert SteelPlus eine ungewöhnlich greifbare Geschichte. Statt abstrakter Kompensationszertifikate steht hier eine reale Materialentscheidung. Das passt zum wachsenden Anspruch von Geschäfts- und Privatreisenden, die Nachhaltigkeitsversprechen heute kritischer hinterfragen – Stichwort Greenwashing. Wer im Sustainability-Bericht oder auf der Hotel-Website schreiben kann, dass die Küche mit über 40 Prozent CO₂e-reduziertem Edelstahl ausgestattet ist, transportiert eine klar nachweisbare Botschaft.

3. Investitionssicherheit ohne Mehrrisiko

Großküchenequipment ist eine langfristige Investition – typische Nutzungsdauern liegen zwischen zehn und fünfzehn Jahren. Entscheidend für Hoteliers ist, dass die Materialwahl keine Kompromisse bei Hygiene, Lebensdauer oder Servicierbarkeit nach sich zieht. SteelPlus weist identische Materialeigenschaften auf wie der klassische MKN-Edelstahl. Der genaue Aufpreis hängt von Edelstahlmenge und Gerätetyp ab.

4. Anschlussfähigkeit an die ganze MKN-Welt

Die SteelPlus-Option ist aktuell für die Premium-Linien FlexiChef® (Multifunktionales Gerät), FlexiCombi® (Kombidämpfer) und die neue MKN OPTIMA® (modulare Herdanlage) verfügbar. Damit ist die Option für genau jene Gerätekategorien zugänglich, die in einer Hotelküche die größten Stückgewichte und damit das größte Einsparpotenzial repräsentieren. Auch die Connected-Kitchen-Vernetzung, das vollautomatische Reinigungssystem SpaceClean® im FlexiChef oder die WaveClean-Reinigung im FlexiCombi sind unabhängig davon weiter nutzbar – SteelPlus ist eine reine Materialoption, kein Funktionsverzicht.

Einordnung: Warum das Thema 2026 nicht kleiner wird

Die Diskussion um den CO₂-Fußabdruck der Lieferkette hat in den letzten zwei Jahren erkennbar an Tempo gewonnen. Wo bis vor Kurzem energieeffiziente Geräte als das ausschlaggebende Nachhaltigkeitskriterium galten, rückt nun die graue Energie in den Vordergrund – jene Emissionen, die in Material, Produktion und Transport bereits angefallen sind, bevor das Gerät überhaupt in der Hotelküche steht. Erste internationale Hotelketten verlangen von Lieferanten heute Produktdatenblätter mit konkreten CO₂e-Werten als Bedingung für die Aufnahme in Standard-Spezifikationen. MKN positioniert sich mit SteelPlus® früh in diesem Feld und liefert ein industriell skalierbares Angebot, das nicht auf Kompensation, sondern auf reale Materialeinsparung setzt. Für Hotels, die in den kommenden Jahren ohnehin Geräteinvestitionen planen, ist das eine Option, die ohne wesentlichen Mehraufwand mitgedacht werden kann.

Auf einen Blick: MKN SteelPlus®

    • Material: Aperam infinite™ Edelstahl, EU-Produktion, ca. 98 % Recyclinganteil
    • CO₂e-Einsparung: über 40 % gegenüber klassischem EU-Edelstahl, über 80 % gegenüber weltweitem Durchschnitt, über 85 % gegenüber Edelstahl aus China (Scope 1, 2, 3)
    • Verfahren: Mass-Balance, jährlich von unabhängiger Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testiert
    • Nachweis: schriftliche Geräte-Bestätigung der eingesparten CO₂e-Menge
    • Verfügbar für: FlexiChef®, FlexiCombi®, MKN OPTIMA®
    • Mehrpreis: nach Herstellerangabe gering, abhängig von Edelstahlmenge und Gerätetyp
 

Weitere Informationen: SteelPlus-Details bei MKN


Dieser Beitrag ist ein Advertorial in Kooperation mit MKN Maschinenfabrik Kurt Neubauer GmbH & Co. KG. Die redaktionelle Verantwortung für die Inhalte von HOTEL & hardware liegt bei der Redaktion.

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