Franke Coffee Systems – Peter Mütsch über 2016

Peter Mütsch, GF FRANKE Coffee SystemsPeter Mütsch hat die ersten 100 Tage als Chef von FRANKE Coffee Systems in Grünsfeld bald hinter sich. Anlass genug, ihn über die Ziele und Anforderungen zu befragen, die das Jahr 2016 prägen sollen.

Drei Fragen – drei Antworten.

FSE-News: Herr Mütsch, gemessen an den Trends, die Sie in den letzten 12 Monaten beobachtet haben: Welche Auswirkungen werden diese auf die Kaffeeversorgung von 2016 haben?

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Peter Mütsch: Unsere Kunden erwarten heute eine ausgezeichnete, immer gleich hohe Kaffee-Qualität – also höchste Qualität in der Tasse. Für ein erfolgreiches Kaffeegeschäft benötigen sie dazu hochwertige Zutaten (Kaffee, Milch, Wasser) – und natürlich die richtige Kaffeemaschine, damit sie die vielen individuellen Vorlieben ihrer Gäste bestens abdecken können.

Da milchbasierte Getränke weiterhin voll im Trend liegen, bleibt eine sehr einfache intuitive Bedienung und Reinigung für unsere Kunden sehr wichtig. Unverändert wichtig bleibt ein flächendeckender Service, der sich durch Kompetenz sowie eine vorbeugende und vorausschauende Wartung auszeichnet.

Ferner ist eine offene Schnittstelle für verschiedenste lokale Anbindungsmöglichkeiten nicht mehr wegzudenken. Die Maschinen sind immer mehr auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden anzupassen, wie etwa für Reporting- und Controllingzwecke oder für Abrechnungs- und Zahlungssysteme. Entsprechend zukunftsweisend bietet Franke Coffee Systems massgeschneiderte Telemetrie-Lösungen.

FSE-News: Wie sehen Ihre Unternehmens-Ziele für 2016 aus – insbesondere bezogen auf die angebotenen Produkte?

Peter Mütsch: Wir werden unser Portfolio mit der A800 um eine weitere innovative Kaffeemaschine erweitern. Franke Coffee Systems bietet mit der neuen Maschinengeneration, die die A- und FM-Linie umfasst, viele besondere Funktionen. Dazu gehören unter anderem ein vollautomatisches Reinigungsprogramm, ein einzigartiges User- Interface oder eine individuell einstellbare Milchschaumqualität abgestimmt auf das jeweilige Getränk.

Ferner lässt unser breites Angebot an Systemlösungen für Beisteller, Abrechnungssysteme und IoT (Internet of Things)-Möglichkeiten kaum Wünsche offen. Aus diesem Grund werden wir dieses Jahr erstmals eine Service-Info-Corner auf unseren Messen einrichten. Darüber hinaus fokussiert sich die Franke Gruppe ganz klar auf die Themen Innovation, Qualität, Design, Funktionalität, Produktsysteme und hervorragende Serviceleistungen – und hat in diesem Zusammenhang schon Anfang 2015 die divisionsübergreifende Markenkampagne mit dem gleichnamigen Claim „Make It Wonderful“ initiiert. Dahinter steckt aber deutlich mehr als eine Kampagne. Es ist eine Anleitung, wie wir Produkte entwickeln, und es ist der neue Leitsatz für alle Aktivitäten im Innen- und Aussendienst.

Mit diesem Versprechen möchten wir den Alltag für Kunden und Endkonsumenten etwas weniger alltäglich gestalten – indem wir ihnen Produkte oder Lösungen mit Mehrwert bieten.

FSE-News: Welches sind die wichtigsten Anforderungen an Kaffeemaschinen, die von HoReCa-Betreibern derzeit gestellt werden?

FRANKE A800
FRANKE A800

Peter Mütsch: Die wichtigste Anforderung im Markt ist ein verlässlicher und kompetenter Partner. So erwartet der Kunde im Vorfeld, eine seriöse und umfassende Beratung, um mit ihm gemeinsam die beste (System-) Lösung für heute und morgen zu definieren. Oder nach dem Kauf wird eine kostenlose Service-Hotline sowie ein flächendeckender, zertifizierter und kompetenter Service verlangt, damit die alltäglichen Herausforderungen im Geschäftsumfeld des Kunden zeitnah gemeistert werden können.

 


Die Fragen stellte Tim Oberstebrink (FCSI)

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