Hackfleisch und Kuchen bei Regen: Big Data

Der FCSI ist international der führende Berufsverband für Planer und Berater mit Leistungen für Gastronomie, Hotellerie und den Tourismus.

Die diesjährige Tagung steht unter dem Motto “Alle reden von Big Data – Wissen statt Hype ist die Devise”.

Dr. Michael Toedt referiert praxisbezogen und verständlich, welche Chancen sich für Foodservice Betreiber dicht die Nutzung von bereits vorhandenen Informationen bieten.

Überall werden heute Daten benötigt, um reibungslose einfache Prozesse wie Tischreservierung, Zimmerbuchung, personenbezogene Angebotspakete abbilden zu können.

Allein das Beispiel, was sich iPhone und iPad merken, wo man in den letzten Tagen und Wochen gewesen ist, öffnete vielen Teilnehmern die Augen, was mit solchen Informationen möglich ist. Vorausgesetzt, man verfügt über die Informationen.

Eine weitere Dimension und damit Wertbeitrag für die Gastronomie bietet die Verbindung von Wetterprognosen mit der Produktionsplanung und Warenwirtschaft.

Dr. Meeno Schrader und Nils Passau von Meteolytix zeigen plastisch auf, wie sich die Wettervorhersage sinnvoll in die Betriebsplanung einbinden lässt.

Beispiel: An Regentagen wird mehr Küchen verkauft, an Sonnentagen mehr Herzhaftes. Und Hackfleisch ist ein typisches Regenwetter-Produkt. Bedeutet: Bei Grillwetter wird deutlich weniger Hackfleisch verkauft. Hört sich zunächst einfach und vielleicht auch logisch an.

Das eigentliche Optimierungs-Potenzial für den einzelnen Betrieb liegt in der  genaueren Planung von Beschaffung, Personaleinsatz und Absatz. Soll heißen: Reduzieren von Kosten und Risiko.

 

 


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